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 Trailer Tipps - nicht nur für Bootsanhänger....

Tipps   |   FAQ

Grundregeln
Achse
E-Anlage
Anhängelast
Kupplungshöhe
Ladungssicherung
Parken/Abstellen 
Radbremsen
Radlager
Radschrauben
Seilwinde
Störungen
Stützlast
Überwintern
Zugholme

 

 

Zu Ihrer Sicherheit – die Grundregeln

Beachten Sie beim Beladen des Trailers, dass das zulässige Gesamtgewicht nicht überschritten wird. Eine Überladung und damit eine Überbelastung der Fahrgestell- komponenten ist unzulässig.

Das Hauptgewicht soll direkt auf der Achse liegen.

Beachten Sie die Stützlast.

Mit Hilfe von zwei Außenspiegel muss die Fahrbahn problemlos nach rückwärts zu sehen sein.

Denken Sie daran, das Stützrad muss bis zur Sicherung hochgedreht und danach hochgezogen werden. Es sollte immer parallel zur Fahrtrichtung stehen.

Sichern Sie die Ladung gegen Verrutschen.

Es dürfen sich während der Fahrt keine Personen auf dem Anhänger befinden.

Achten Sie auf eine saubere, funktionsfähige Beleuchtung. Vergewissern Sie sich, dass der Leuchtenträger korrekt befestigt und gesichert ist.

Verdecken Sie die Beleuchtung Ihres Anhängers nicht!

Sichern Sie Ihren Trailer beim Parken gegen Wegrollen.

Sichern Sie Ihren Trailer gegen Diebstahl.

Denken Sie während der Fahrt an die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Gespanne.

Denken Sie daran, dass ein Anhänger bei Seitenwind aus der Spur geraten kann. Passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Witterungsverhältnissen an.

Kontrollieren Sie regelmäßig den Luftdruck und den festen Sitz der Radmuttern.

Lassen Sie Ihren Trailer regelmäßig warten.

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Achse

Die meist verwendeten Achsen bei PKW-Anhängern sind Gummifeder- und Drehschubfederachsen. Sie sind im Allgemeinen wartungsfrei (betrifft nicht Radlager und  Bremsanlage). Bei Drehstab- federachsen muss die Lagerung der Schwingwelle alle 5000 km bzw. mindestens 1 x jährlich mit handelsüblichem Schmierfett nachgefettet werden. Bei Sonderachsen mit zusätzlichen Lagerstellen sind diese ebenfalls entsprechend nachzuschmieren.

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Anhängelast

Gemäß § 42 STVZO darf die Anhängelast nicht höher sein als das zulässige Gesamtgewicht des Zugfahrzeuges. Wichtiger ist jedoch, dass die vom Hersteller in den Fahrzeugpapieren angegebenen Anhängelasten nicht überschritten werden. Laut der Kölner Verkehrsrechtsammlung meint der Gesetzgeber mit dem § 42 STVZO das tatsächliche Gewicht des Anhängers und nicht das zulässige Gesamtgewicht.

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E-Anlage

Die Lichtanlage ist immer vor Fahrtbeginn zu überprüfen. Wichtig bei Bootsanhängern: Die Lichtleiste sollten Sie vor jedem Slipvorgang abnehmen, da sonst die Kontakte durch Oxydation beschädigt werden! 

Kontaktbelegung bei Anhängern mit 12V Lichtanlage mit 7 oder 13poligem Stecker

Pol Nr.

DIN Kl.

angeschlossene Verbraucher

Kabel-Farbe

1

L

Blinker links

gelb

2

54g

Nebelschlussleuchte

blau

3

31

Masse

weiss

4

R

Blinker rechts

grün

5

58R

Schlusslicht rechts

braun

6

54

Bremslicht

rot

7

58L

Schlusslicht links

schwarz

8 Rückfahrleuchte grau
9 Stromversorgung (Dauerplus) braun/blau
10 Ladeleitung + für Batterie braun/rot
11 noch nicht zugeteilt
12 noch nicht zugeteilt
13 Masse für Kontakte 9-12 schwarz/weiß

Bei Anhänger mit 13poligen Stecker ist die Kontaktbelegung identisch mit den Kontakten des 7poligen Steckers. Zusätzlich können die Klemmen 8 (grau) mit dem Rückfahrlicht (ZR), die Klemme 9 (braun/blau) mit Dauerplus (30) sowie Klemme 13 (schwarz/weiss) mit einer zusätzlichen Masse (31) belegt werden.

Für Fahrzeuge ab 6,0 m Gesamtlänge sind gelbe Seitenleuchten vorgeschrieben. Fahrzeuge mit einer Breite von mehr als 2,1 m müssen mit Positionsleuchten ausgerüstet sein (§51b StVZO).

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Kupplungshöhe am Anhänger und PKW

Um ein einwandfreies Fahr- und Bremsverhalten des Anhängers gewährleisten zu können, ist es unbedingt erforderlich, dass die Kupplungshöhen von Zugfahrzeug und Anhänger übereinstimmen.
Nach DIN 74058 muss die Lage des Kuppelpunktes beim Anhänger im Bereich 430 +/- 35mm über der horizontalen Radaufstandsfläche liegen.
Zur Prüfung der Kuppelhöhe muss der Anhänger und das Zugfahrzeug exakt horizontal stehen und voll auf das zulässige Gesamtgewicht ausgeladen sein. Außerdem muss der Reifendruck den Vorgaben des Herstellers entsprechen. 

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Ladungssicherung

Das Boot oder die Ladung muss vor Antritt jeder Fahrt fest verzurrt werden. Bei starken Bewegungen sollte die Ladung auf dem Anhänger keinerlei Bewegungsraum haben. Sie transportieren einen wertvollen Gegenstand, der nur bei geeigneter Sicherung den Transport unbeschadet übersteht. Kontrollieren Sie bei längerer Fahrt den Sitz und die Spannung der Sicherungsmittel. Als sicheres Befestigungsmaterial haben sich Spanngurte erwiesen.

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Parken/Abstellen 

Beim Parken/Abstellen, insbesondere am Berg, immer den Handbremshebel voll anziehen. Den Anhänger mit Unterlegkeilen zusätzlich sichern. Beachten Sie, dass bei Trailer mit Rückfahrautomatik der Anhänger, trotz angezogener Handbremse, noch einige Meter rückwärts rollen kann
Bei längeren Stillstandzeiten, vor allem bei nasskalter Witterung, sollte der Anhänger nur mit handelsüblichen Unterlegkeilen für PKW/Anhänger – ohne Handbremse einzulegen – gesichert werden. 

Wir empfehlen, auch bei ungebremsten Anhängern Unterlegkeile zu verwenden. 

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Radbremsen

Die Beläge der Radbremsen sind generell Verschleißteile. Daher sollte der Zustand der Bremsbeläge alle 5000 km oder spätestens nach einem Jahr durch die kleinen Schaulöcher auf der Rückseite der Radbremsen kontrolliert werden (Die genauen Wartungsintervalle der Radbremse entnehmen Sie bitte der Bedienungs- und Wartungsanleitung ihres Anhängers). In jedem Fall müssen die Radbremsen von einer Fachwerkstatt nachgestellt ggf. die Bremsbacken erneuert werden.

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Radlager

Die meisten modernen Radnaben sind mit wartungsfreien, zweireihigen Schrägkugellagern ausgerüstet. Trotzdem sollten in  Abständen von ca. 3000 - 5000 km Laufleistung das Lagerspiel überprüft werden, indem bei aufgebocktem Anhänger geprüft wird, ob die Räder seitliches Spiel aufweisen. Radnaben mit einfachen Kugel- oder Kegelrollenlagern müssen öfters kontrolliert werden. Bei fühlbarem Spiel sollte der Anhänger von einer Fachwerkstatt überprüft werden.

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Radschrauben/-muttern

Nach den ersten 50 km oder 50 km nach einem Radwechsel sind die Radschrauben /-muttern auf festen Sitz zu prüfen und sollten mit einem Drehmomentschlüssel überprüft werden. Die Radschrauben /-muttern sind über Kreuz anzuziehen.
Die
Anziehdrehmomente entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung ihres Anhängers.  

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Seilwinde

Beim Slippen von Booten oder sogar beim Heraufziehen von Kraftfahrzeugen auf Transportanhängern ist die Seilwinde ein nahezu unentbehrliches Hilfsmittel. Trotzdem wird sie häufig vernachlässigt. Besonders das Drahtseil muss regelmäßig kontrolliert werden. Bei einem gesplissenen Seil kann es nicht nur zu Verletzungen an den Händen kommen, es kann beim Heraufziehen reißen, das Boot oder das KFZ  rollt als Folge wieder zurück und kann hierbei beschädigt werden.
Bitte beachten Sie, dass die Seilwinde nicht zur Sicherung von Lasten eingesetzt werden darf! Ein separates Festzurren der Ladung ist unbedingt erforderlich. Die Lastdruckbremse der Seilwinde kann sich während der Fahrt durch Erschütterungen lockern.

Nicht nur das Seil, sondern auch die Winde sollte pfleglich behandelt werden. So empfiehlt es sich, die Lagerbuchsen der Antriebswelle und die Trommelnabe regelmäßig einzuölen. Der Zahnkranz und das Gewinde der Kurbel müssen stets gefettet sein. Beachten Sie hierbei die Bedienungsanleitung des Windenherstellers.

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Störungen und deren Beseitigung bei gebremsten Anhängern

Störung

Ursache

Beseitigung

Bremswirkung zu schwach

zu viel Spiel in der Bremsanlage

Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf

Bremsbeläge verglast, verölt oder beschädigt

Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf

Auflaufeinrichtung ist schwergängig

Auflaufeinrichtung abschmieren

Bremsgestänge klemmt oder ist verbogen

Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf

Bremsseilzüge angerostet oder geknickt

Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf

Ruckartiges Bremsen

zu viel Spiel in der Bremsanlage

Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf

 

Stoßdämpfer der Auflaufeinrichtung defekt

Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf

 

Backmatbremsbacken klemmen im Bremsbackenträger

Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf

Anhänger bremst einseitig

Radbremsen arbeiten einseitig

Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf

Anhänger bremst bereits beim Gaswegnehmen

Stoßdämpfer der Auflaufeinrichtung defekt

Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf

Rückwärtsfahrt schwergängig oder nicht möglich

Bremsanlage zu streng eingestellt

Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf

 

Seilzüge vorgespannt

Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf

Handbremswirkung zu schwach

Fehlerhafte Einstellung

Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf

Handbremshebel soweit wie möglich anziehen

Radbremsen werden heiß

Fehlerhafte Einstellung der Bremsanlage

Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf

 

Radbremsen verschmutzt

Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf

 

Umlenkhebel der Auflaufeinrichtung klemmt

Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf

 

Federspeicher ist in Nullstellung bereits vorgespannt

Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf

 

Handbremshebel war nicht oder nur teilweise gelöst

Handbremshebel in Nullstellung bringen

Zugkugelkupplung rastet nach dem Auflegen nicht ein

Innenteile verschmutzt

Reinigen und gut abschmieren

Kugel am Zugfahrzeug zu groß

Kugel messen: Die Anhängerkugel am PKW darf im Neuzustand höchstens 50 mm Æ und muss mindestens 49,5 mm Æ - DIN 74058 - haben. Sollte der Durchmesser der Kugel unter 49,0 mm sinken, muss sie ausgewechselt werden. Suchen Sie dann eine Fachwerkstatt auf. Die Kugel darf nicht unrund sein.

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Stützlast

Die Stützlast wird häufig mißachtet und ihre Auswirkung nicht verstanden. Sie ist oft Ursache für schlechtes Fahrverhalten eines Gespannes. Die Stützlast des Trailers ist die Kraft, mit der die Trailerkupplung auf den Kugelkopf der Anhängerkupplung des Zugfahrzeuges drückt. Sie soll immer in Höhe der Kupplungskugel des Zugautos gemessen werden. Am einfachsten eignet sich hierzu eine Personenwaage. Die minimale Stützlast beträgt 4% der Anhängelast. Der maximale Wert ist zum einen den Fahrzeugpapieren des Anhängers, zum anderen dem Fahrzeugschein des Zugfahrzeuges zu entnehmen bzw. auch auf den Stützlastschildern. Die max. Stützlast ist hierbei die kleinste Angabe von allen.
Die richtige Stützlast erhalten Sie durch eine Gewichtsverlagerung der Ladung  auf dem Anhänger nach vorn oder hinten (wobei die Hauptlast immer über der Achse liegen soll). Eine weitere Möglichkeit zur Gewichtsverlagerung z.B. bei ARCO-TRAILER  Bootsanhängern,  besteht in einer Achsverschiebung.

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Überwintern

Bei längerem Abstellen, z. B. über Winter, sollte Ihr Anhänger so aufgebockt werden, dass die Räder und Achse entlastet werden (beim Aufbocken die Handbremse lösen). Durch das Aufbocken werden Achsen, Reifen, Lager und Federung geschont. Gleichzeitig ist dieses ein wirkungsvoller Diebstahlschutz. 

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Zugholme/Längsträger

Beschädigte bzw. deformierte Längsträger (Rahmen), insbesondere die Zugholme, müssen umgehend getauscht werden. Diese Bauteile dürfen weder zur Weiterverwendung  ausgerichtet,  noch darf an ihnen nachträglich geschweisst werden.
Bei bestimmten Fahrgestelltypen sind die Längsträger und die Zugholme mit Spezialschrauben verbunden. Bei den regelmäßigen Wartungsintervallen sind alle Verschraubungen zu kontrollieren und ggf. nachzuziehen.

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! TIPP !

Suchen Sie mit Ihrem Trailer regelmäßig eine Fachwerkstatt auf, um eventuelle Fehler schnellstmöglich beheben zu lassen. Lassen Sie den Rahmen, die Bremsen, die Federung und die Beleuchtung regelmäßig prüfen.
Bei Schäden an Ihrem Trailer, suchen Sie bitte nicht nur zu den geforderten TÜV-Prüfungen eine Fachwerkstatt auf. Das Risiko eines verkehrsunsicheren Trailers ist unverhältnismäßig höher als bei einem werkstattgeprüften Anhänger.

... und denken Sie daran: Ein servicegepflegter Trailer ist nicht nur länger nutzbar, er ist wertstabiler und erzielt beim Wiederverkauf einen höheren Preis!

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Rufen Sie uns an ...

Tel.: + 49 / 03 37 64 / 88 40
Fax: + 49 / 03 37 64 / 8 84 14
E-Mail: info@arco-trailer.de 
www.arco-trailer.de

Wir bemühen uns diese Seite immer zu aktualisieren und auf den neuesten Stand zu halten. Für die Richtigkeit und Aktualität der oben gemachten Angaben übernehmen wir jedoch keine Gewähr. Sie sollen den Trailer- und Anhängerbenutzern nur zur Hilfestellung dienen. Wenn  Fragen  (Tipps zu den Hilfestellungen)  fehlen sollten oder sich der Fehlerteufel eingeschlichen hat,  schreiben Sie uns bitte  eine E-Mail, damit wir diese aufnehmen können.
 
Stand: 25. Januar 2005  

 

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